Mein steiniger Weg, zu einem sinnerfüllten Berufsleben im Wohlstand!

Mein steiniger Weg, zu einem sinnerfüllten Berufsleben im Wohlstand!

Geboren am 11. Februar 1984, im tiefen Emmental (Bild: links) in der Schweiz, hat mein Vater mir wohl eins auf den neugeborenen Arsch geklapst und gesagt: “Ich freue mich so sehr, dass mir als Erstgeborener ein Sohn geschenkt wurde! Damit ist das Erbe des Hofes gesichert!”

Auf dem Nachhauseweg vom Spital in Langnau, wo ich geboren wurde, hat er in jeder Beiz einen Halt eingelegt und verkündet, dass er Vater von einem Bauernsohn geworden ist!

Damals haben wir beide nicht gewusst welche Herausforderungen auf uns zukommen werden und das war auch gut so. Denn da hat unsere Reise begonnen.
Ich möchte hier vorab sagen, dass ich meinen Vater und meine Familie über alles liebe und meiner Mutter und meinem Vater für alles dankbar bin, was sie für uns möglich gemacht haben! Ich durfte in Liebe aufwachsen und meine Eltern haben immer ihr Bestes für uns gegeben.

Wir lebten auf einem wunderbaren Bauernhof – das ist und bleibt ein Traum für viele Kinder und wir durften die Natur und die Tiere von ihrer schönsten Seite kennen lernen. Und wir haben auch gelernt, dass man immer hart arbeiten muss und sehr bescheiden sein darf. Wir haben Dankbarkeit gelernt und dass man mit wenig zufrieden sein soll.

Wir hatten kein Geld, Spielzeuge waren für uns Kinder etwas, das zu teuer und nicht erreichbar war. Ich kann mich noch erinnern, dass einmal eine riesige Kiste mit Spielzeugen auf unserem Hof eingetroffen ist. Darin waren Spielzeuge für uns Kinder, die von irgendeiner Sammelaktion zu uns gekommen sind. Diese Kiste hat uns natürlich magisch angezogen, doch Mutter hat sie bis Weihnachten unter Verschluss gehalten. Dann wurde das Geheimnis gelüftet.

Ich habe zum ersten Mal ein Lego Raumschiff in den Händen gehalten! WOW, welches Erlebnis!

Doch warum erzähle ich das hier? Es geht ja um Berufung finden.

Ich erzähle es dir weil ich sehr unter der Erwartung meiner Familie gelitten habe. Ich wusste genau, meine ganze Familie und das Ganze Dorf – sogar das Nachbardorf, wo meine Mutter herkommt – alle haben mich gesehen als den Sohn, der dankbar sein soll, dass er so einen schönen Bauernhof übernehmen darf. Und der Hof ist wirklich wunderschön!

Weisst du wie sich das anfühlt, wenn alle, die mit dir in Verbindung stehen genau wissen wie dein Leben ablaufen wird und nur du verspürst, dass es nicht dein Weg ist? Als ich 14-15 Jahre alt wurde war es am massivsten. Berufswahl, wie wird er sich entscheiden?

Ich liebe Tiere und ich konnte mir aber dennoch nie vorstellen, mein ganzes Leben an einem Ort zu verbringen, auf diesem schönen Bauernhof, der fantastisch ist – nur nicht für mich und meine Zukunft! Und da war auf einmal ein gigantisches Hindernis vor mir! Ich wollte doch nicht meinen Vater, meine Mutter und die ganze Familie enttäuschen! Was würden sie sagen?

Ich würde sicher nie wieder geliebt! Hättest du den Mut gehabt es ihnen einfach zu sagen? Ich nicht! Welch undankbares Kind wäre ich gewesen? Heute weiss ich: Es wäre der einzig richtige Weg gewesen aber ich konnte einfach nicht, obwohl ich genau gespürt habe, es ist nicht meine Lebensaufgabe, Bauer zu werden. Damals sah ich nur einen Ausweg: Ich widmete mich dem Handwerk, welches mein Onkel ausführte. Also habe ich eine Handwerkslehre als Sanitärinstallateur angetreten. Das war der einzige Weg, den ich gesehen habe, nicht ins sogenannte “Bauernlehrjahr” zu müssen.

Aber jedes Mal, wenn ich am Wochenende oder nach Feierabend zuhause war, hat mich meine geliebte Grossmutter oder sonst ein Familienmitglied gefragt, wann ich denn dem Vater helfen würde auf dem Hof. Oder ich könnte ja dann mit zwanzig immer noch den Hof übernehmen.

Eine weitere Ausbildung musste also her! Ich wollte einfach nicht in dieses – mir eng erscheinende – Tal zurück! Wohlverstanden, der Hof liegt in Schangnau, das ist im hintersten Emmental. Es ist wunderschön da! Für mich aber kein Platz zum ewig leben. Die Berge machen mich eng und klein. Und so ist auch die Einstellung von vielen in dem Tal.

Als Randbemerkung: Ich finde es genial, wie Junge Menschen in dem Ort die Höfe von ihren Vätern übernommen haben und die Landwirtschaft pflegen und geniessen! Sie sind auch in Ihrer Berufung angekommen und sie machen das fantastisch! So hat zum Beispiel Reto Invernizzi den Betrieb (Restaurant und Hotel Kemmeriboden Bad) vom Vater übernommen und leistet einen massiven Beitrag für die Region und das ganze Emmental!

Es war einfach nicht mein Weg und so habe ich mich in Arbeit vergraben. Ich habe eine weitere Ausbildung angefangen, bin tiefer in die Haustechnik hineingerutscht. Dazu hatte ich eine Freundin, die ihre eigene Bar führte. Also war ich sogar am Abend und am Wochenende beschäftigt und hatte keine Zeit für die Arbeit mit meinem Vater auf dem Hof. Ja, ich habe mich dann immer mit zu viel Arbeit abgelenkt, damit ich immer eine Entschuldigung hatte. Wenn Vater oder Familie angerufen haben, musste ja eine Ausrede parat liegen, warum ich den Hof nicht übernehmen kann.

Du bemerkst vielleicht wie viel Anstrengung das war. Es war manchmal fast unerträglich, denn dieses immer beschäftigt sein hat mich zuletzt auch in ein Burn-Out geführt. Nach dem ich in meinem letzten “Flucht Job” nächtelang durchgearbeitet habe und am Tag dann noch das Office erledigt habe, kam Susanne in mein Leben! Auf einmal stand sie da und hat mich magisch angezogen!

Ich hatte täglich zwei Pakete Zigaretten geraucht, war fix und fertig und habe trotzdem neben einem 120% Job noch ein Festival für 1000 Menschen als OK Präsident organisiert. Ich bin vor lauter Arbeit fast umgefallen.

Wäre Susanne nicht in mein Leben gekommen und hätte mich da mal rausgerissen, wäre ich heute eventuell immer noch am Überdrehen, oder tot! Es war die Hölle, zumindest was meine Arbeit angegangen ist. Ich konnte einfach nicht ruhen denn sonst hätte ich ja Zeit gefunden, doch noch den Hof zu übernehmen.

Gerne merke ich hier an, dass ich meinen lieben Eltern keinen Vorwurf für ihr Verhalten mache. Sie wollten immer nur das Beste für mich und meine Zukunft, doch die stillen Erwartungen von meinem Vater, meiner Mutter und das ewige Arbeiten, weil ich nicht hinstehen konnte, hat mir fast die Sinne geraubt. Ich habe alles versucht, sogar das halbe Jahr im Kosovo mit der Schweizer Armee hat die Situation nicht verbessert. Selbst geographischer Abstand half nix. Ich konnte es meinen Eltern einfach nicht sagen oder erklären, dass ich ihr Lebenswerk nicht weiterführen werde. Ich glaube manchmal habe ich es angetönt aber direkt besprechen konnten wir es nie…

Wie gesagt, dann kam Susanne in mein Leben. Sie hat mich am Arm gepackt mich in das Auto nach Italien gesetzt und mich mal so richtig aus der Situation rauskatapultiert. Am Anfang fand ich keine Ruhe, hatte ein schlechtes Gewissen denn mein ganzer Mechaismus war auf Leistung eingestellt.

Am Strand in Italien sagte sie dann zu mir, DU VERSCHWENDEST DOCH DEIN POTENTIAL! Hoooopla was soll denn das jetzt heissen?

Es war das Beste, was ich in meinem Leben bis dato gehört hatte.

Sie hat was angesprochen, was ich immer gespürt hatte! Aber was meint sie damit? Nun ging die Suche los… Was denn sonst? Was ist denn mein Potential?
Ich stand an einem Berg! Das Einzige, was ich jetzt wusste, war, alles was ich bis jetzt getan habe an Berufen, Aus- und Weiterbildungen war nicht das, was ich wollte und auch die Erkenntnis, dass ich das alles als Beschäftigung und Ausrede gemacht habe, nur um nicht den Hof zu übernehmen, hatte ich erst später. Aber was nun?

Hatte ich bis dato doch alles probiert! Mit 28 hatte ich bereits 7 Mal die Stelle und den Beruf gewechselt, habe mich vom Grabenarbeiter zum Bauführer hochgearbeitet, hatte eine Militär-Karriere hinter mir, war in einem Auslandseinsatz und hatte nun einen genialen Job im Verkauf angenommen. Da musste doch etwas für mich drin sein. Aber was???

Susanne hat angefangen mir den Weg zu mir zu zeigen. Hätte ich nur auf sie gehört – ich wäre schneller an mein Ziel gekommen.

Doch ich habe noch zwei Runden gedreht, habe einen neuen Job im Verkauf angenommen und wie ich war, wollte ich erneut die ganze Firma umkrempeln. Innerhalb eines Jahres habe ich für die Firma 1 Mio. Umsatz gemacht und die Kundenbeziehungen massiv verbessert. Da ich zu wenig Einfluss auf Sales-Prozesse nehmen konnte, wurde es nach einem Jahr bereits wieder „langweilig“. Die gesteckten Ziele habe ich ja bereits 3 Monate vor Jahresende erreicht.

2. Runde…

Ein Freund kam um die Ecke und hat mir einen Traumjob angeboten. Er ist CEO einer IT Firma und hat mir die Verantwortung für den Sales-Prozess angeboten, einen traumhaften Lohn und ich durfte mir mein Traumauto als Firmenwagen kaufen. Tatsächlich. Ein BMW X5 war in meine Hände gekommen. Es war ein fantastisches Gefühl. Endlich fühlte ich mich wie ein König, angekommen wo ich hin gehöre… All die schönen Dinge waren in mein Leben gekommen, alles war wie ein Traum und das fahren mit dem Zug in der ersten Klasse, vorbei an den Menschen, die sich neben furzenden Sitznachbarn durch die Gänge in den Zügen drängen. Mittagessen mit Kunden am Paradeplatz in Zürich, Teilnahmen an den teuersten Konferenzen der Schweiz -meine Aufgabe war es, IT Projekte an Private Investoren zu verkaufen. An die reichsten und einflussreichsten Menschen in der Schweizer Wirtschaft. Es war ein Traum und zugleich ein Albtraum: nicht meine Berufung!

Nächtelang bin ich wach gelegen, tausendmal habe ich mit Susanne gestritten! Sie war so grossartig und hat nie losgelassen! Sie war es, die mir geholfen hat, diese Prüfung zu bestehen…Danke Susanne! Du bist der beste und genialste Coach der Welt, um seine Berufung zu finden!

Diesen Job wieder los zu lassen war eine harte Prüfung… All das Schöne: mein Traumauto, ein Gehalt, das bis dato meine Vorstellungen gesprengt hatte, wieder zweite Klasse fahren? Ohhhh, was habe ich mich gewehrt! Nur noch ein Monat, dann würde es doch klappen… Nein! Ich wurde einfach nicht erfolgreich damit.
Ich habe losgelassen und wusste erneut nicht wohin die Reise geht. Meine Angst, alles zu verlieren, war gigantisch! Ja, ich dachte, ich würde unter der Brücke landen. Alles, was ich erreicht hatte, war jetzt weg! Und für was? Eins kann ich dir sagen: Das braucht einen gigantischen MUT!

Dann habe ich am Tag der Kündigung meiner lieben Susanne geschrieben. „I ha gloub ke job me ab morn!“ (Ich glaube ab morgen habe ich keinen Job mehr)
Sie hat mir geantwortet und gejubelt! „Mir chöi ja zäme schaffe“ (Wir können ja zusammenarbeiten) war Ihre Antwort.

Wie wir jetzt zusammenarbeiten und was die Herausforderungen darin waren, erzähle ich in einer anderen Story 😉!

Und auf einmal machte alles Sinn…es war, als ob mich der Blitz getroffen hatte.
Klaro, ich kann ja für Susanne das ganze Marketing übernehmen und da Vollgas geben! Yeahhh das war ein gigantisches Gefühl: Mit meinem Schatz ins Business einsteigen und los geht’s.

Heute führen wir zusammen das erfolgreichste Berufungs Coaching-Business in der DACH Region und haben seit meinem Einstieg 2016 ,eine gigantische Community von mehr als 7000 Menschen aufgebaut, die ihre Berufung finden wollen.
Ich kann mein Potenzial voll ausleben und habe allein im letzten Jahr mehr als 10 neue Start Up‘s gegründet und betreue für unsere Kunden ein Marketing Budget von knapp 500`000 €.

Unser Unternehmen verdoppelt seinen Umsatz jedes Jahr und wir haben grosse Ziele! Zum Beispiel wird es kommendes Jahr mehr Live Events geben und wir veranstalten ein exklusives Yacht Retreat, auf einer Luxus-Yacht in Mallorca.
Da du eventuell nicht das Glück hast,eine Susanne in deinem Leben zu haben, kann ich dir nur eins empfehlen:

Egal was kommt: Bleib deinem Weg treu! Es kann sein, dass du das, was du im Moment machst, wegen deinen Eltern, der Gesellschaft oder dem Druck von deiner Familie tust. Dass du einfach da reingerutscht bist. Es kann auch sein, dass du in einem schönen goldenen Käfig sitzt. Dass du dein Traumauto fährst und Unmengen von Geld verdienst. Dass du einfach dableiben willst, wo du bist für die Sicherheit. Alles das ist legitim und ok!

 

Doch wenn du da in dir was spürst… wenn du eine Sehnsucht oder eine Unzufriedenheit verspürst. Wenn du weisst, dass du dein Potenzial noch nicht leben kannst. Wenn du das Maximum aus deinem Leben machen willst. Wenn du noch nicht weisst, was es ist aber du deine Berufung leben willst, dann melde dich hier zu einem Gespräch mit uns und unserem Team an. Ja, manchmal ist auch die Susanne im Gespräch zu finden 🙂

 

Hier ist der Link: https://traumbusiness.com/kalender-susanne-brahier/

 

Ich habe alle Widerstände und Hürden überwunden und bin nun doch nicht der Bauer geworden, den alle erwartet haben. Ich habe mit meinen Eltern Frieden geschlossen und meinen goldenen Käfig, ! trotz Traumauto ! 😉 verlassen. Und das schaffst du mit Sicherheit auch! Trau dich! (Bild:Rechts) Ich lebe meinen Traum!

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